Es wurde nachgewiesen, dass viele Probleme wie müde Augen oder Ermüdung direkt mit schlechter Beleuchtung zusammenhängen. In diesem Zusammenhang ist es von entscheidender Bedeutung, sowohl die Lichttechnik als auch eine Lichtstudie zu berücksichtigen, um diese Auswirkungen zu vermeiden und eine angemessene Beleuchtung für jeden Raum zu gewährleisten.
Und damit Sie in jedem Bereich die richtige Beleuchtung erhalten können, erklären wir Ihnen bei Faro Barcelona alles, was Sie über die Lichttechnik und alle daran beteiligten Konzepte wissen müssen.
Was ist Lichttechnik
Die Lichttechnik beschäftigt sich damit, verschiedene Arten künstlichen Lichts zu erzeugen, zu kontrollieren und für bestimmte Zwecke anzuwenden. Es geht darum, die richtigen Beleuchtungsniveaus für einen bestimmten Raum zu bestimmen, und dazu ist es notwendig, sowohl die Lichtquelle als auch die zu beleuchtenden Objekte zu berücksichtigen.
Um die Lichttechnik und ihre Rolle in Lichtstudien zu verstehen, muss man zunächst das Licht verstehen. Obwohl es im Universum andere elektromagnetische Strahlungen wie ultraviolette oder Röntgenstrahlen gibt, die wir nicht mit den Sinnen wahrnehmen können, ist Licht genau der Teil des elektromagnetischen Spektrums, den wir sehen können und der für das menschliche Auge sichtbar ist.

Die elektromagnetischen Strahlungen, aus denen das Licht besteht, können auf unterschiedliche Weise erzeugt werden, und es handelt sich hauptsächlich um drei:
- Thermoradiation: dies sind Wärme und Licht, die von einem heißen Körper abgestrahlt werden. Bei der Thermoradiation geht das Licht immer mit thermischer Strahlung einher, und ein Beispiel für Thermoradiationsquellen sind Glühlampen.
- Lumineszenz: dies ist das leuchtende Phänomen, das auftritt, wenn Elektronen eines Materials angeregt werden, elektromagnetische Strahlungen zu erzeugen. Biolumineszenz und die Emissionen von LEDs entsprechen diesem Phänomen.
Elektrische Strahlung: sie entsteht durch elektrische Entladung in einem Gas. Während der Blitz die natürliche Form der elektrischen Strahlung ist, gibt es auch Entladungslampen mit zwei Arten, Nieder- und Hochdrucklampen.
Wie man die Größen der Lichttechnik quantifiziert
Um die Größen der Lichttechnik zu quantifizieren, müssen die folgenden Konzepte berücksichtigt werden:
- Lichtstrom: bezieht sich auf die Leistung einer Lampe, seine Einheit ist das Lumen (lm) und wird vom Hersteller immer angegeben.
- Lichtstärke: dies ist ein Konzept, das in Candela (cd) gemessen wird und den Lichtstrom, der unter einem bestimmten Winkel abgestrahlt wird, beschreibt. Dieses Konzept ist jedoch immer relativ, da Faktoren wie Reflektoren oder Diffusoren die Lichtstärke beeinflussen.
- Luminanz: bezieht sich auf die Helligkeit, mit der wir eine beleuchtete Oberfläche aus einer bestimmten Richtung wahrnehmen. Dieses Konzept wird in Candela pro Quadratmeter gemessen.
- Beleuchtungsstärke: bezieht sich auf die Dichte des Lichts an einem bestimmten Ort, das von einer bestimmten Quelle ausgestrahlt wird. Um diese Dichte messen zu können, müssen alle Arten von Oberflächen berücksichtigt werden und wird in einer Maßeinheit namens Lux quantifiziert.
- Lumen: Lumen sind die Maßeinheit, die die Gesamtmenge des von einer Quelle ausgestrahlten Lichts quantifiziert, das heißt, sie misst die Intensität des Lichtstroms. Je höher die Anzahl der Lumen ist, desto heller ist die Leuchte.
- Lux: das Lux wird als ein Lumen pro Quadratmeter definiert und ist daher eine Messgröße, die die Menge des Lichts quantifiziert, die eine bestimmte Oberfläche erreicht. In gewisser Weise handelt es sich um das Gefühl von Helligkeit, da es sich je nach Größe des Raums ändert und nicht nur nach den Lumen einer Leuchte.

- IP und IK: der IK-Code gibt den Schutzgrad der Leuchte gegen Stöße von festen Körpern an. Er wird mit einer Zahl zwischen 0 und 10 angegeben. Im Gegensatz dazu gibt der IP-Code den Grad des Schutzes einer Leuchte gegen das Eindringen von sowohl festen als auch flüssigen Körpern an.
- Temperatur der Farbe: die Farbtemperatur bezieht sich auf die Tonart des von einer Leuchte ausgestrahlten Lichts. Ein weißes Licht kann rotere oder blauere Töne haben, abhängig von der Lichttemperatur, die in Kelvin gemessen wird und in drei Gruppen eingeteilt werden kann:
- Kaltes Licht: ist die Art von Licht mit bläulicheren Tönen und reicht von 6500 K bis 5300 K. Es wird normalerweise in Umgebungen verwendet, in denen Konzentration und Sichtbarkeit wichtig sind.
- Neutralweißes Licht: ist die Art von Licht, die dem natürlichen Licht am ähnlichsten ist und reicht von 5200 K bis 3200 K.
- Warmes Licht: dieses Licht ähnelt dem Licht einer Kerze, es ist die Art von Licht, die verwendet wird, um eine gemütliche und entspannte Atmosphäre zu schaffen, und reicht von 3200 K bis 2500 K.
Die Lichttechnik berücksichtigt all diese Faktoren als Variablen, die angepasst werden müssen, um die Beleuchtung an jeden spezifischen Raum anzupassen. Wenn Sie immer noch Fragen zur Lichttechnik und ihrer Rolle in der Beleuchtungsplanung für Ihre Projekte haben, werden wir bei Faro Barcelona Ihnen gerne weiterhelfen, Kontaktieren Sie uns!


