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Terrakotta, Wurzeln und Licht: ein Haus zwischen Mexiko und Spanien, von PI Arquitectura

Das Studio PI Arquitectura, geführt von der Architektin Pilar Pintado Izquierdo, präsentiert ein Wohnhaus, in dem zwei Architekten versucht haben, Mexiko und Spanien in Einklang zu bringen. Das Ergebnis ist ein Raum, der Wärme, Gelassenheit und eine sorgfältig ausgewählte Farbpalette kombiniert. Der klare rote Faden des Projekts ist die Farbe Terrakotta. Und das ist kein Zufall: es handelt sich um einen Ton, der eine Verbindung zur Erde und zur Tradition beider Länder herstellt und gleichzeitig visuelle Kontinuität im Raum schafft – sei es an den Wänden von Küche und Bad oder in subtilen Details wie unseren Stan‑Projektoren.

 

 

Die Beleuchtung der Küche ist so konzipiert, dass die große zentrale Insel zur funktionalen Skulptur wird: das gerichtete Licht unserer Fost Recessed‑Projektoren über der Insel definiert die tägliche Nutzung und verwandelt sie gleichzeitig in den Hauptbereich der Küche. Kombiniert mit den LED‑Streifen im Arbeitsbereich wird die Küche zu einem sowohl praktischen als auch einladenden Ort.

 

 

Im Wohnzimmer dominiert ein großes Kunstwerk die Szene mit seiner abstrakten Komposition voller gesättigter Farben, die mit dem gerichteten Licht der Stan‑Projektoren in Dialog treten. Das Stück funktioniert fast wie ein emotionales Fenster, ein expressives Gegenstück, das mit der chromatischen Zurückhaltung des übrigen Raums kontrastiert. Daneben steht ein junger Olivenbaum als symbolische Hommage an Spanien und verstärkt diesen Dialog zwischen dem Organischen und dem Auffallenden. Unter dem Bild manifestiert sich das Mexikanische mit zwei Hockern, bezogen mit Stoffen, die traditionelle Muster heraufbeschwören – geometrische Motive kombiniert mit einer Palette warmer Töne.

 


Der Flur und das Gäste‑WC behalten die ästhetische Kohärenz, dank strategisch platzierter Wandlampen. Im Badezimmer wurde neben dem Spiegel strategisch eine Wandlampe Novo in Terrakotta‑Finish installiert. Die Beleuchtung von Bädern kann knifflig sein, da leicht Schatten entstehen, wo man sie nicht will: Dieses spezielle seitlich indirekte Licht vermeidet Blendung im Spiegel und lässt das Gesicht des Nutzers sanft erleuchtet.

 


Das Gesamtbild erreicht ein chromatisches Gleichgewicht, in dem Licht als Werkzeug genutzt wird, um die wesentlichen Räume hervorzuheben. Dies ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Beleuchtung Zonen differenzieren, Atmosphären schaffen und eine visuelle Einheit bewahren kann, die Material, Farbe und die Erzählung des Projekts begleitet.

 

Credits:

Design von Pilar Pintado Izquierdo | PI Arquitectura

Fotografie von Octavian Craciun


Bau: Cubicup
Boden: De Todas Maderas
Schreinerei: El Corte Maderero
Hauptbad‑Fliesen: Nais
Armaturen: Imex
Waschbecken und Arbeitsplatte: Sira Concrete
Schaltertechnik: Jung

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